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Aktuelle Nachrichten

Von den Männern dieser Altersgruppen arbeiteten noch 15 Prozent, von den Frauen 8 Prozent. Zehn Jahre zuvor waren es nur 7 bzw. 4 Prozent. Für ein gutes Drittel der älteren Erwerbstätigen ist die Arbeit laut Mikrozensus die Haupteinkunftsquelle. Der Anstieg der Erwerbstätigenquote hängt auch damit zusammen, dass der gesetzliche Rentenbeginn seit 2012 schrittweise angehoben wird und Ende 2016 bereits bei 65 Jahren und 5 Monaten lag. Und so hoch ist die Erwerbsquote von Frauen unter 65 Jahren:

Infrastruktur Infrastruktur

Das waren fast 2,9 Millionen mehr als im Jahr 2000. Zuletzt kamen 502 Wohnungen auf je 1.000 Einwohner – vor 16 Jahren waren es nur 467. Die durchschnittliche Wohnungsgröße liegt heute laut Statistischem Bundesamt bei 92 Quadratmetern. Auf jeden Einwohner entfällt derzeit eine Wohnfläche von 46 Quadratmetern – das sind fast 7 Quadratmeter mehr als zu Beginn des Jahrtausends. Und so hat sich die Zahl der Wohnungen in Deutschland seit der Wiedervereinigung entwickelt:

Branchen und Unternehmen Branchen und Unternehmen

Das waren gerade einmal 9 Prozent des gesamten Einzelhandelsumsatzes in Deutschland von 566 Milliarden Euro. An den 3,7 Millionen Beschäftigten des Einzelhandels hatten die Onlineshops laut Statistischem Bundesamt sogar nur einen Anteil von 4,6 Prozent. Eine Übersicht über die Entwicklung der wichtigsten Einzelhandelskennziffern seit 2005:

Demografie Demografie

Türkische und polnische Staatsangehörige stellen damit laut Statistischem Bundesamt weiterhin die beiden größten Ausländergruppen in der Bundesrepublik. Auf Platz drei folgen die Syrer, deren Zahl sich binnen zwei Jahren auf knapp 638.000 mehr als verfünffacht hat. Insgesamt zählten die Statistiker Ende 2016 rund 10 Millionen Ausländer in Deutschland – fast 1,9 Millionen mehr als im Jahr 2014. Und so hat sich der Ausländeranteil seit 1995 entwickelt:

Demografie Demografie

Das waren noch einmal drei Jahre weniger als 2014. Zurückzuführen ist dieser Altersrückgang auf die rund 1 Million Flüchtlinge des Jahres 2015. Während das Durchschnittsalter der deutschen Staatsbürger laut Statistischem Bundesamt binnen eines Jahres um zwei Monate auf 45 Jahre gestiegen ist, hat sich die Gesamtbevölkerung um einen Monat auf 44 Jahre und drei Monate verjüngt. Und so stark sind die einzelnen Altersgruppen in Deutschland besetzt:

Einkommen, Preise und Kosten Einkommen, Preise und Kosten

Im Jahr 1991 waren es noch 78 Stunden. Auch Waschmaschinen und Grundnahrungsmittel wie Zucker und Butter sind heute in Relation zu den Löhnen deutlich günstiger als kurz nach der Wende. Länger arbeiten müssen die Bundesbürger heute dagegen für Strom und Friseurbesuch. Mehr zur Kaufkraft der Lohnminute finden Sie in der Publikation „Deutschland in Zahlen“ auf Seite 64. Eine Übersicht über die nominale Entwicklung der Monatslöhne in verschiedenen Wirtschaftsbereichen gibt es hier:

Demografie Demografie

Im EU-28-Vergleich rangiert Deutschland damit auf Platz 16. Die meisten Kinder bekommen die Französinnen, nämlich im Schnitt 1,96. Schlusslicht beim Zeugen von Nachwuchs sind die Portugiesinnen mit 1,31 Kindern je Frau. Die durchschnittliche Geburtenrate in der EU liegt bei 1,58 Kindern. Einen weltweiten Vergleich der Geburtenziffern finden Sie hier:

Infrastruktur Infrastruktur

Das ist die höchste Zahl an genehmigten Wohnungen in Mehrfamilienhäusern seit 20 Jahren – in den ersten drei Monaten des Jahres 1997 hatten die Bauämter sogar 61.000 neue Wohnungen abgesegnet. Die Baugenehmi­gun­gen für Ein- und Zweifamilienhäuser waren dagegen zuletzt deutlich rück­läufig. Insgesamt wurden im ersten Quartal 2017 deswegen nur rund 79.000 Wohneinheiten auf den Weg gebracht – fast 7 Prozent weniger als vor Jahres­frist. Und so haben sich die Baugenehmigungen seit 1995 entwickelt.

Wissenschaft und Forschung Wissenschaft und Forschung

Das bevölkerungsreichste Bundesland ist damit eher innovationsschwach: Im Bundesdurchschnitt kommen auf 100.000 Einwohner 59 Patentanmeldungen. Spitze im Erfinden waren 2016 laut Deutschem Patent- und Markenamt die Baden-Württemberger mit 132 und die Bayern mit 124 angemeldeten Patenten. Und so haben sich die Patentanmeldungen in den Bundesländern in den vergangenen zehn Jahren entwickelt.

Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen

Damit haben die Schleswig-Holsteiner pro Kopf gut 6.600 Euro weniger erwirtschaftet als die Bundesbürger im Durchschnitt. Laut dem Informations­dienst iwd ist das auch auf den weit unterdurchschnittlichen Beitrag des Verarbeitenden Gewerbes zur Bruttowertschöpfung zurückzuführen. Während es in ganz Deutschland fast 23 Prozent sind, hat die Industrie im Küstenland nur einen Anteil von 14 Prozent. Und so hat sich Wirtschaftsleistung je Einwohner in allen Bundesländern seit 1991 entwickelt: